Jugendhilfe und außerschulische Bildung (Israel-Sachsen)

Mit 15 Fachkräften der Jugendhilfe und Jugendarbeit aus Israel und Sachsen begann unsere gemeinsame Woche im Wald – begleitet von Vogelgesang, Moosduft und einer Teamaufgabe, die uns ins Gespräch brachte und erste Verbindungen schuf. Schnell wurde deutlich, wie vielfältig unsere Arbeitsfelder sind und welche Bedeutung Freizeitgestaltung und außerschulische Bildung in beiden Ländern haben.

Ein Besuch am Wiprecht‑Gymnasium bot Raum, unsere Unterstützungssysteme kennenzulernen und sich über gelingende Praxis und Herausforderungen im Schulalltag auszutauschen. Ebenso wurde sichtbar, an welchen Stellen sich Jugendliche ganz praktisch mit der Geschichte geflüchteter Menschen auseinandersetzen – etwa mit den Todesmärschen 1945 über Wurzen und Oschatz.

Was bleibt, ist ein wertvoller Austausch über Jugendhilfe, Schule, Freizeitpädagogik, die schwierige Situation in Israel und Palästina – und über Persönliches. 

Was bleibt, sind neue Beziehungen, ein Blick über den Tellerrand und die Erkenntnis, dass uns mehr verbindet als trennt. 

Was bleibt, ist ein großes DANKE.

 R. Badstübner
Schulsozialarbeiter

15 Fachkräfte. Zwei Länder. Unzählige Perspektiven.