HANDREICHUNGEN und HINWEISE zur FACHARBEIT in KLASSE 10


Handreichung zur Erstellung der Facharbeit

Anhang zur Facharbeit

Handreichung zur Präsentation der Facharbeit

Material zur richtigen Durchführung einer Umfrage / Interviews

Titel: Finanzkrise – gibt es ein Entrinnen?

Facharbeit von  Otto Wollenberg    Klasse 10b    Schuljahr 2012/13

1 Einleitung

In den letzten fünf bis sechs Jahren gab es sehr große Unsicherheiten auf den weltweiten Finanzmärkten: Aktienkurse fielen drastisch ab, Banken meldeten Insolvenz an, Unternehmen konnten Rechnungen nicht begleichen und die Regierungen stehen der Situation nahezu machtlos gegenüber. Die sogenannte Finanzkrise nahm ihren Lauf und sollte größere Probleme mit sich bringen, als zunächst angenommen.

Die Finanzbranche hat heutzutage einen sehr großen Einfluss auf die Industrie und auch auf Private Haushalte. Die globalen Finanzmärkte und Börsen haben eine nie da gewesene Macht, in manchen Fällen sogar mehr als die Regierung, der sie angehören.

Obwohl Geld und die dazu gehörigen Märkte gerade im 21. Jahrhundert eine enorm wichtige Rolle spielen, weiß der Großteil der Bevölkerung nicht, wie der Finanzsektor  aufgebaut ist oder wie die Finanzkrise zustande kam. Dazu kommt noch, dass sich, durch die Globalisierung und die zunehmende Vernetzung von Finanzapparaten, Probleme rasend schnell auf ein ganzes System ausbreiten und dieses zum Kollabieren bringen können.

1.1 Begründung der Themenwahl

Ich habe dieses Thema für meine Facharbeit gewählt, weil ich mich schon immer für die Vorgänge in der Finanzwelt, besonders für die Börsengeschehnisse, interessiert habe. Daraus ist auch der Wunsch entstanden, nach der Schule in der Finanzbranche zu arbeiten. Ich habe mir vorgenommen, an der Universität Leipzig  Wirtschaftswissenschaften zu studieren und denke, dass mein Facharbeitsthema sehr gut zu diesem Studium passt. Weiterhin besteht die Möglichkeit, dieses Thema in der Sekundarstufe II zu vertiefen und es zu einer besonderen Lernleistung umzuwandeln. Das verschafft mir wiederum größere Chancen, um an der Universität Leipzig studieren zu können.

1.2 Zielstellung

Das Ziel meiner Facharbeit ist es, die Arbeitsweise der Finanzmärkte für Lehrer und Schüler anschaulich darzustellen und zu bewerten. Ich möchte weiterhin die Ursachen für die 2008 ausgebrochene Finanzkrise benennen und erläutern. Zudem werde ich auf der Grundlage meiner Analyseergebnisse einige eigene Vorschläge erarbeiten, wie die immer noch andauernde Krise beendet und ein möglicher neuer Zusammenbruch der Finanzmärkte verhindert werden könnte.

1.3 Methodenreflexion

Grundlage der Facharbeit wird ein Modell der Wirkungsmechanismen eines Wirtschaftskreislaufes sein, welches ich in fünf Sektoren unterteilen werde. In diesem Modell wird die Bedeutung fließender Geldströme innerhalb einer Volkswirtschaft (VW) und auch zwischen einzelnen VW erarbeitet und erläutert.

Ausgehend vom erworbenen Wissensstand bzgl. der genannten  Wirkungsmechanismen werden die Ursachen und die Entwicklung der allgemeinen Finanzkrise, ausgehend von der Immobilienkrise in den Vereinigten Staaten von Amerika (USA), analysiert. Dabei werde ich die Wirkungsmechanismen des Wirtschaftskreislaufes mit einbeziehen. Um einen besseren Zusammenhang zwischen Immobilienkrise und Finanzkrise herzustellen, werde ich auch Ursachen für das Entstehen der Immobilienkrise nennen. Infolgedessen werden die Zusammenhänge zwischen Immobilienkrise und weltweiter Finanzkrise erörtert.

Nachfolgend werde ich einige eigene Vorschläge und Maßnahmen zur Bekämpfung der andauernden Finanzkrise und der Verhinderung eines neuen Zusammenbruchs der Finanzmärkte erarbeiten und erklären.

Zur Veranschaulichung meiner Arbeit sowie der gewonnenen Erkenntnisse werde ich einen Foliensatz zur Darstellung und Erläuterung der Zusammenhänge zwischen Finanz-  und Wirtschaftspolitik anfertigen. Dieser Foliensatz wird bei der Verteidigung meiner Fachabreit zum Einsatz kommen.

Rückblick auf den Arbeitsprozess zur Facharbeit

Die Facharbeiten, die in den zehnten Klassen angefertigt werden, schienen aus meiner Sicht eine große Hürde zu sein. Es wurde ein neues, wissenschaftlicheres Niveau von uns gefordert, welchem wir gerecht werden mussten. Die Wahl meines Themas fiel mir relativ leicht, weil ich mir schon früh Gedanken gemacht habe, was mich interessiert, deshalb konnte ich mich zeitig mit der Bewerbung befassen. Als mir dann Frau Bittner nach einiger Zeit bestätigte, dass sie nun als meine Mentorin fest steht, ging die Arbeit erst richtig los. Es wurden Konsultationen abgehalten und überlegt, wie ich das Thema möglichst interessant gestalten konnte. Anfangs hatte ich noch Bedenken, ob ich denn die vorgegebenen 10 – 15 Seiten Inhalt überhaupt erreiche. Als ich mich aber intensiver mit meinem Thema befasste, stellte ich fest, dass dieser Umfang viel zu gering ist. Es war so viel zu erläutern und darzustellen, sodass ich am Ende gut 25 Seiten hatte, welche ich aber, auf Wunsch von Frau Bittner, noch auf 21 Seiten straffte. Dabei fiel es oft schwer, Wichtiges von Nebensächlichem zu unterscheiden und nur das Wesentliche herauszuarbeiten. Aber mit etwas Geduld und mehrmaligem Lesen der Arbeit fand ich dann doch einige weniger wichtige Stellen. Ein weiteres Problem war, das Frau Bittner längere Zeit wegen Krankheit verhindert war und mir deshalb nicht für Fragen und Konsultationen in der Schule zur Verfügung stand. Wir konnten diese Fragen jedoch per E-Mail klären. Nach Fertigstellung der Arbeit musste diese nur noch verteidigt werden. Dies stellte aus meiner Sicht keine große Schwierigkeit dar, da ich mich intensiv mit meinem Thema beschäftigt hatte und im Stoff stand. So konnte ich meine Arbeit fundiert und verständlich präsentieren.

Ich bin mit dem Ergebnis meiner Facharbeit sehr zufrieden. Als Tipp für die künftigen Schüler kann ich nur sagen, dass es wichtig ist, so früh wie möglich mit dem Recherchieren und Schreiben anzufangen und nicht alles im letzten Moment zu erledigen.

 
Letzte Aktualisierung: am 02.03.2015 - 10:24 Uhr durch Karla Korb