2014: Von Groitzsch nach London und zurück

Am Sonntagabend, den 12.10.2014, traten die Schüler der Klassenstufe 10 ihre Reise in den Süden Englands an. Es vergingen 19 schlaflose Stunden in Bus  und Fähre, bis man schließlich die erste Attraktion erreicht hatte: Dover Castle, eine, der geschichtsträchtigsten Festungen des Landes. Gegen 19 Uhr trafen wir in Worthing ein und warteten gespannt auf den Empfang unserer Gastfamilien. Nach einem gemeinsamen Abendessen mit unseren Gastfamilien sehnten sich alle nach einer erholsamen Nacht in ihren Betten.

Der Dienstag begann mit dem Besuch des malerischen Örtchens Beaulieu. Dort besichtigten wir, mithilfe einer Hochbahn, die weitläufige Parkanlage samt „Palace House“. In diesem residierte einst der Besitzer einer bedeutenden Automobilsammlung, welche man heute im Rahmen des „Motormuseums of Beaulieu“ bestaunen kann. Auf dem Rückweg bot sich der Gruppe die Gelegenheit an, die dort beheimateten Wildpferde von Nahen zu betrachten. Der Tag setzte sich mit einem unglaublichen Blick über den Hafen von  Portsmouth fort. Die Mutigen unter uns wagten sogar den 100-Meter-tiefen Blick durch einen Glasboden der Aussichtsplattform.

Am nächsten Tag ging es endlich in die Weltstadt London! Eine freundliche Stadtführerin zeigte uns während einer Busfahrt entlang der wichtigsten Sehenswürdigkeiten die vielen Facetten dieser lebendigen Stadt auf.  Anschließend gingen wir selbstständig durch die Räumlichkeiten des „Tower of London“, wo wir unter anderem die royalen Kronjuwelen bewunderten.

Nach einem Tag voller Eindrücke vom Trubel der Großstadt, schlenderten wir am Donnerstag im beschaulichen Winchester. Das Highlight der ehemaligen Hauptstadt Englands ist wahrscheinlich die „Great Hall“ mit dem berühmten „Round Table“.  Den Rest des Tages verbrachte die Gruppe in Brighton, der kreativen Stadt am Meer. Wir erschlossen die idyllische Innenstadt vom „Royal Pavilion“ über die „Lanes“ bis zum Pier.

Am letzten Morgen verabschiedeten wir unsere Gastfamilien und bedankten uns herzlich für den liebevollen Aufenthalt. Weil ein Tag London nicht ausreicht, bekamen wir am letzten Tag erneut die Gelegenheit, die Stadt auf eigener Faust unsicher zu machen.

Schlussendlich lässt sich sagen, dass uns dieser Trip unvergesslich bleibt.

Wir danken Frau Blazy, Frau Hirsch und Frau Schimpf sowie Herrn Röder, dass sie für den reibungslosen Ablauf dieser Reise gesorgt haben.                                                                                                                                    Alina Ludwig, Ben Farin

                           


 

2012: Die 10er in GB


 
Diese Herbstferien unternahmen wir, einige Schüler der 10. Klasse des Wiprecht – Gymnasiums Groitzsch, einen 7 tägigen Trip vom 21.10. bis 28.10.2012 nach Great Britain.

Unsere Reise begann sonntags um 19.00 Uhr mit einer 12 stündigen Busfahrt durch Deutschland, Holland, Belgien und Frankreich, gefolgt von einer Fährüberfahrt, nach der wir uns erstmals auf englischem Boden befanden, in Dover um genau zu sein. Auf der Weiterfahrt zu unserem Ziel, dem Ort St. Austell in der Region Cornwall, machten wir einen Stopp in der Stadt Portsmouth. Um ca. 18.30 Uhr war die anstrengende Anreise beendet und das erste Treffen mit unseren Gastfamilien stand kurz bevor. Die Spannung war deutlich zu spüren und ließ bei vielen wahrscheinlich erst beim Abendessen nach. Es kostete Überwindung die ersten wackeligen Englisch-Versuche zu starten, aber nach und nach wurden die Sätze länger und die Gespräche herzlicher!

Am nächsten Tag unternahmen wir zusammen einen Ausflug in das kleine Fischerörtchen Charlestown mit seiner wunderschönen Bucht und besichtigten das Eden Project, eine Art botanischer Garten mit über 100.000 verschiedenen Pflanzenarten. Am Ende fuhren wir in die Stadt Plymouth, wo kein Mädchen ohne Tüte zurückkehrte, wohingegen die Jungs nicht einen Penny ausgaben.

Der Mittwoch brachte uns die Fahrt zum westlichsten Punkt Großbritanniens, zum Land’s End. Getoppt wurde diese wunderschöne Aussicht von den Klippen nur durch die Besichtigung des Minack Open Theatres. Das ist ein beeindruckendes Freilichttheater, das direkt in einen Felsabhang am Meer gebaut worden ist. Zum Schluss erkundeten wir die Stadt St. Ives und manche probierten erstmals die englische Küche mit dem Klassiker Fish and Chips!

Der nächste Tag begann mit der Ankunft im Ort Tintagel, der seinen Reiz der Legende um King Arthur verdankt. Die Burgruine Tintagel Castle, König Arturs Residenz, gehörte zum Pflichtprogramm und war definitiv ein Highlight. Der Klippenaufstieg war schon atemberaubend, die Aussicht von ganz oben auf die malerischen Buchten übertraf allerdings unsere Vorstellungen. Anschließend begaben wir uns auf eine „1 stündige leichte Wanderung“, die sich als ca. 9 km lange Klippenbesteigung entpuppte. Wir wanderten 3h auf und ab entlang der Küste bis zum Ort Boscastle, dessen kleine weiße Burg auf einer der Klippen unser persönliches Kap der Guten Hoffnung war. Trotz der großen Erschöpfung fuhren wir noch zu der Stadt Newquay, die aufgrund ihrer schönen Sandstrände besonders bei Surfern beliebt ist. Dies war unser letzter Tag in Cornwall und bei den Gasteltern. Schade, wie ich finde, denn gerade am letzten Abend herrschte bei vielen die beste Stimmung, da man sich nun schon besser kannte und kaum noch Hemmungen hatte.
Freitagmorgen floss auch mal ein Tränchen als wir uns von den Gasteltern verabschiedeten und mit ge-packten Koffern in Richtung London fuhren. Einen Zwischenstopp legten wir in der Stadt Bath ein um dort die Römischen Bäder zu besichtigen. Um ca. 19.30 Uhr erreichten wir dann endlich London und konnten die Millionen Metropole bei einer kleinen nächtlichen Stadtrundfahrt genießen. Die schlimmen Befürchtungen über die Zustände der englischen Hotels bestätigten sich zum Glück nicht. Es war zwar ziemlich kalt, dafür aber sauber und das gute Frühstück konnte unsere Lebensgeister wieder wecken.

Der Tag in London verlief leider nicht so wie geplant. Wir verloren viel Zeit, da die für uns wichtigste U-Bahnlinie ausfiel. Während sich der Großteil der Gruppe als erstes durch das Gruselkabinett London Dungeon kämpfte, schlenderte der Rest ein bisschen durch London. Manche gingen auch ein paar Schritte auf der Tower Bridge. Anschließend liefen wir gemeinsam zum London Eye, doch der Andrang war so groß, dass die Wartezeit für eine Fahrt mit dem größten Riesenrad Europas zu lang für uns war. In den nun übrigen 4h durften wir uns frei bewegen. Die Meisten von uns zog es zur Oxford Street, da wir nun endlich die Gelegenheit hatten, unser gespartes Geld zu vershoppen und unter uns gesagt, dem Glanz dieser Shopping Meile macht so schnell keiner was vor! Am Abend verließen wir London. Mit vielen Eindrücken, Erlebnissen und Mitbringseln ließen wir das Lichtermeer im Regen hinter uns und fuhren heim.

Gegen Mittag erreichten wir Groitzsch. Irgendwie noch leicht neben der Spur ging jeder erst einmal wieder seinen eigenen Weg, doch diese Woche werden wir hoffentlich nie vergessen!
Lisa-Marie Eichhorn im Namen der Schüler der Klasse 10
Letzte Aktualisierung: am 05.01.2015 - 18:25 Uhr durch Karla Korb