Wetten dass... - der letzte Schultag der 12. Klassen

Groitzsch (mb). "Wir Abiturienten verlassen die Anstalt, doch vorher gibt es noch eine Therapie." Das Thema für den gestrigen letzten Schultag der Groitzscher Gymnasiasten ergab sich aus mehreren Vorschlägen, wurde auch etwas verändert in "TherABIe". Mitorganisator Markus erklärte das so: "Kinder werden in Schule gleich Anstalt therapiert, das Abi ist für uns die Lösung, die für die Lehrer vorbereitete Wetten-dass-Show zu bestehen." Dabei war auch die traditionelle Gesichtsbemalung für alle Pflicht. Ebenso die obligatorischen zwei Freistunden.



"Die Tutoren bitte nach vorn", erschallte es auf dem Schulgelände. Auch Schulleiter Stefan Treuger wurde gebeten. "Herr Treuger fungiert als Oberschwester in dieser Anstalt", legten die Moderatoren Tommy und Maria fest und baten die Tutoren in symbolische Zwangsjacken.

Über gut 120 Minuten wurden Lehrer und Schüler in einem witzigen Quiz vereint. Lisa stellte die Teamaufgaben und die zuschauenden Schüler bestaunten die Aktionen ihrer Lehrer. Am Ende wurde das geplante Ziel erreicht. "Wette gewonnen, alle therapiert. Der Abi-Tanz kann beginnen", gab Tommy bekannt.

"In Groitzsch war es sehr schön, bis auf die Wege zwischen den Klassenräumen. Das wird sich ja demnächst ändern", blickte Markus auf die Jahre im Gymnasium zurück. Für ihn ist klar, wie es jetzt weitergeht: Er wird Bau- und Immobilien- Management in Hamburg studieren. Tom aus Pödelwitz - gestern der Anstalts-DJ - wird im Herbst eine Ausbildung als Elektroniker bei der DB beginnen. Danach geht's zum Elektrotechnik-Studium nach Erfurt. "Hier hatte ich eine schöne Schulzeit", meinte Tom. Das sehen auch Tommy und Maria so. Allerdings geben sie zu, dass sie noch keinen "richtigen Plan" für die Zukunft haben.

Aus der LVZ vom 28.06.2011

Letzte Aktualisierung: am 01.02.2013 - 21:30 Uhr durch