Baustelle in Sporthalle ruht im Schnee

Groitzsch. Aufgrund der Witterung ruhen derzeit auch die Arbeiten zur energetischen Sanierung der Sporthalle des Groitzscher Wiprecht-Gymnasiums. „Die Firmen liegen aber im Zeitplan“, so Dirk Schmidt, Sachgebietsleiter Bauverwaltung.

In den zurückliegenden Oktoberferien erfolgte mit dem Austausch des Fensterbandes der Startschuss für die Sanierung. Gleichzeitig begannen die Arbeiten auf dem Dach. So wurden die alten Dachabdichtungsbahnen ebenso wie der Gefällebeton entfernt. Bis Jahresende konnten zugleich die neue Gefälledämmung sowie die erste Lage der Dachabdichtung aufgebracht werden. Parallel dazu begann die Montage der Wärmedämmung im Bereich des Fensterbandes.

Schmidt: „Fortgesetzt werden können die Arbeiten erst, wenn an drei aufeinander folgenden Tagen die Außentemperatur fünf Grad plus nicht unterschreitet.“ Dann werden die Dachabdichtungen abgeschlossen und die erforderlichen Klempnerarbeiten in diesem Bereich durchgeführt. Zudem erfolgt die Fertigstellung der Fassaden-Wärmedämmung.

Vergeben ist bereits der Auftrag für die elektrische Installation der Rauch-Wärme-Abzugsanlagen. Das erledigt in den Februar-Ferien die Firma Kahnt aus Groitzsch. Sie erhielt auch den Zuschlag für die Montage des Blitzschutzes.

Gegenwärtig laufen die Ausschreibungen für den Austausch der Alu-Glas-Türanlage sowie das Auswechseln der Kunststofffenster in der Halle. Das soll in den Osterferien erfolgen. Vorgesehen ist zudem im Sommer das Erneuern der Sanitäranlagen. „In welchem Umfang das erfolgt, hängt von den noch zur Verfügung stehenden Geldern ab.“ Ende des Jahres soll die energetische Sanierung der Sporthalle abgeschlossen sein.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 460 000 Euro. Da die Arbeiten über das Konjunkturpaket II des Bundes gefördert werden, fließen hierfür knapp 370 000 Euro.

Gerd Barthel LVZ vom 29.01.2010
Letzte Aktualisierung: am 01.02.2013 - 18:55 Uhr durch