Sternwarte muss weichen

Start für Vorarbeiten zur Gymnasiumserweiterung



Groitzsch (gb). In Groitzsch ist der Startschuss für die Vorarbeiten zur Erweiterung des Wiprecht-Gymnasiums gefallen. Die Firma Stark aus Werdau richtet die Baustelle ein.

Die Containerdienst-Firma Seyfarth aus Leipzig ist für die Sicherung der Kuppel der Sternwarte zuständig. Per Kran wurde die Kuppel in einen Innenhof des Gymnasiums gehievt. Ihren künftigen Platz findet sie auf dem Dach des neuen Anbaus. Die Firma riss zugleich das Gebäude der Sternwarte ab, um Platz für diesen Anbau zu schaffen. Weiter geht es mit Ausbau und Entsorgen des Materials befestigter Flächen, zum Beispiel Gehwege und ehemaliger Pausenhof. Parallel dazu werden von der Röthaer Firma Schlösser die Abwasserleitungen für den Anbau verlegt.

Für die Rohbauarbeiten läuft bis 15. September die öffentliche Ausschreibung. Die Vergabe ist in der Stadtratssitzung am 8. Oktober vorgesehen. Laut Bauamtsleiter Dirk Schmidt soll in den Herbstferien mit dem Ausheben der Baugrube und dem Gießen der Fundamente begonnen werden. Danach geht es ans Hochziehen des Rohbaus.

Der dreigeschossige Anbau mit einer Nutzfläche von rund 2500 Quadratmetern nimmt auf der Südseite des Gymnasiums Gestalt an. Er bietet Platz für Klassen-, Fach-, Verwaltungs- und Sanitärräume. Vorgesehen ist auch ein Lift – ausschließlich für gehbehinderte Schüler. Zugleich wird die Sternwarte integriert. Mit dem jetzigen Gebäude wird der Anbau durch ein Foyer verbunden, das auch als Aula genutzt werden kann. Investiert werden rund 6,9 Millionen Euro. Dafür fließen 5,3 Millionen Euro Fördermittel aus dem Topf Fachförderung Schulhausbau des Freistaates. Der Anbau soll ab Frühjahr 2011 genutzt werden können.

http://www.lvz.de vom 12.09.2009

Letzte Aktualisierung: am 01.02.2013 - 18:31 Uhr durch